Wenn du bei dem Wort „heilig“ innerlich zusammenzuckst, dann lies weiter. Denn genau das ist der Grund, warum wir über dieses Thema reden müssen.
Und zwar nicht weich, diplomatisch und angepasst. Sondern mit Feuer, Klarheit und einer Stimme, die nicht mehr spielt.
Sondern aus dem Innersten kommt. Geführt. Geheiligt. Durchdrungen von einer Kraft, die nicht von dir kommt.
Heiligkeit in der Sprache? Nicht nur möglich. Notwendig. Radikal. Unbequem. Aber wahr.
Der Elefant im Raum
Wie oft hast du schon gehört:
„Du musst triggern, sonst bleibst du unsichtbar.“
„Sprich die Schmerzpunkte an, sonst verkauft keiner.“
„Worte sind dein Werkzeug, nutz sie psychologisch klug.“
Stopp.
Du bist kein Marktschreier auf dem Hamburger Fischmarkt.
Ganz sicher aber bist du nicht berufen, toxische Copywriting-Formeln zu recyceln und sie dann „authentisch“ zu nennen. Wenn du das tust, verkaufst du nicht nur ein Angebot, sondern verrätst Prinzipien, die zu “authentisch” gehören sollten.
Sprache ist Macht – aber wessen?
Lass uns Klartext reden: Worte erschaffen Welten.
„Am Anfang war das Wort.“ (Johannes 1,1)
Kein Sales-Funnel, Markenmodell oder Positionierungsdiagramm. Das WORT, Gott selbst.
Dieses Wort war heilig, rein, wahr und durchdrungen von Kraft, die Leben schafft.
Also hör auf zu glauben, du müsstest deine Sprache „anpassen“, um „erfolgreich“ zu sein.
Die Frage ist nicht: Was funktioniert?
Die Frage ist: Was ist geführt? Was ist heilig? Was ist aus IHM?
Denn wenn du weiterhin aus eigener Kraft formulierst, wirst du zwar gehört – aber nicht durchdringen.
Du wirst verkaufen, aber keine Ewigkeitsfrucht tragen.
Du wirst sichtbar, aber innerlich leer.
Heiligkeit ist kein Stil. Heiligkeit ist ein Geist.
„Ich will, dass meine Texte echt sind.“
„Ich will verkaufen, aber nicht manipulieren.“
„Ich will Menschen berühren, aber ohne mich zu verbiegen.“
Dann brauchst du nicht mehr Technik. Dann brauchst du weniger Ich, Performance, “ich habe gelernt, wie man …”. Es braucht viel viel mehr “Heiliger Geist, zeig mir, was DU sagen willst.“
Denn Heiligkeit beginnt nicht im Außen, im Wording oder in der Caption. Heiligkeit beginnt im Herzen und der Quelle Gottes, aus der du sprichst.
Und lass uns ganz klar sein:
Wenn deine Quelle nicht Jesus ist, dann ist es egal, wie ethisch du formulierst.
Dann bleibt es Marketing im Menschengeist. Aber nicht im Geist Gottes.
Hör mir zu:
Du bist kein Zufall.
Du bist nicht irgendein Coach unter vielen.
Du bist nicht hier, um mit deinem Business durchzustarten.
Du bist hier, weil du zurückgerufen wirst, zurück in Wahrheit, zur Ehrfurcht & Kraft, die dich nicht ausbrennt, sondern trägt.
Das beginnt mit deiner Sprache, den Worten, die du wählst, dem, was du NICHT mehr sagst, obwohl es „funktionieren“ würde, dem, was du zu sagen beginnst, obwohl es aneckt.
Die Frage ist nicht, ob Heiligkeit in der Sprache möglich ist.
Die Frage ist: Willst du den Preis zahlen?
Denn heilige Sprache verkauft sich nicht billig. Sie kommt aus Demut, beugt sich, prüft, horcht, lässt sich unterbrechen, ist unbequem ehrlich, eckt an und sie bleibt stehen, wo andere schon längst schreien.
Heilige Sprache funktioniert nicht wie Copywriting.
Sie ist kein Werkzeug, sondern ein Ausdruck deiner Position im Himmel.
Sie ist prophetisch, scharf wie ein Schwert und nie manipulativ. Weil sie nicht aus dir kommt, sondern aus IHM.
Und jetzt?
Wenn du merkst: „Das trifft mich tief.“
Wenn du weißt: „Ich will mein Marketing nicht mehr aus mir bauen.“
Wenn du spürst: Ich habe eine Stimme, aber sie klingt nicht mehr echt.
Dann ist das kein Zufall.
Dann bist du an einem heiligen Punkt.
Der Punkt, an dem du entscheiden darfst:
Willst du weiter Texte schreiben, die wirken – oder Worte, die wirken in Ewigkeit?
Willst du Content erstellen – oder prophetisch sprechen?
Willst du clever sein – oder durchlässig?
Heilige Sprache ist möglich.
Aber nicht ohne Hingabe, loszulassen, sich führen zu lassen, eine Stimme zurückzuholen, die aus dir ein Sprachrohr macht.
Du darfst loslassen:
Marketing, das du nie wolltest,
Pushen, das du nie gebraucht hast,
Angst, dass Gott dich nicht sichtbar macht, wenn du IHN in den Fokus stellst.
Spoiler:
Er wird dich sichtbar machen. Aber anders, als du denkst. Nicht für Applaus, sondern für Auftrag.

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