Warum es einen Unterschied macht – besonders, wenn du Marketing mit Gott machen willst

Es ist ein schmaler Grat.

Ein Satz, ein Blick, ein Trigger und plötzlich stehen wir mitten im inneren Gerichtssaal.

Und oft geschieht das nicht „in der Welt“, sondern mitten unter Menschen, die sich Christen nennen.

Verurteilung ist schnell. Beurteilung ist heilig. Und doch werfen viele beides in einen Topf.

Vor allem dann, wenn es unbequem wird. Wenn Klarheit ausgesprochen wird. Wenn Wahrheit nicht mehr verpackt, sondern gelebt wird.


Du darfst unterscheiden.

Du sollst sogar.

Denn ohne geistliche Unterscheidung bleibt alles gleich.

Dann bleibt Licht unbenannt.

Dann bleibt Täuschung aktiv.

Dann bleibt Nebel statt Klarheit.

Verurteilung richtet sich gegen den Menschen.

Beurteilung richtet sich auf das, was geschieht, was gesagt, was gelehrt wird und ob es im Einklang mit Gottes Wort steht.

Es ist ein Akt der Liebe, nicht alles zu schlucken.

Es ist ein Zeichen geistlicher Reife, nicht jedem Marketingversprechen zu glauben.

Und es ist ein heiliger Ruf, nicht mehr mit dem Strom der spirituellen Selbstvergötterung zu schwimmen.


Der Unterschied ist subtil – aber entscheidend

Wenn du sagst:

„Ich sehe, dass Manifestieren nicht biblisch ist.“

„Ich erkenne, dass diese Energiearbeit nicht von Gott kommt.“

„Ich glaube nicht, dass Marketing durch Schwingungserhöhung heilig wird.“

…dann beurteilst du.

Wenn du sagst:

„Diese Frau ist falsch.“

„Diese Coachin ist eine Betrügerin.“

„Die hat keine Ahnung von Gott.“

…dann verurteilst du.

Gott ruft uns nicht zur Anklagebank. Aber er ruft uns in die Wachsamkeit.

Er ruft dich dazu, nicht länger alles zu tolerieren, nur um lieb und spirituell zu wirken.


„Richte nicht“ heißt nicht „Lass alles durchgehen.“

In der Bibel steht:

„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.“

(Matthäus 7,1)

Aber dieselbe Bibel ruft auch dazu auf:

„Prüft alles, das Gute behaltet.“

(1. Thessalonicher 5,21)

„Die geistlich sind, beurteilen alles.“

(1. Korinther 2,15)

Merkst du den Unterschied?

Du sollst nicht richten, aber du sollst prüfen. Du sollst nicht verdammen, aber du darfst aufdecken. Du sollst nicht Menschen entwerten, aber du darfst Methoden hinterfragen.


Und genau hier liegt der Schlüssel für ein Marketing, das Gott ehrt.

Denn die Wahrheit ist:

Marketing ist nie neutral.

Es transportiert Geist. Haltung. Fundament.

Wenn du in deinem Content manifestierst, dann betonst du: „Ich bestimme, was geschieht.“

Wenn du auf Energiearbeit baust, dann bekennst du: „Ich glaube an die Macht meiner Schwingung.“

Wenn du Storytelling nutzt, um Schmerz zu pushen und Angst zu triggern, dann benutzt du Marketing als Machtinstrument – nicht als Dienst.

Und ja, du darfst das erkennen.

Du darfst dich davon abgrenzen.

Du darfst sagen:

„Das fühlt sich für mich nicht mehr rein an.“

„Ich will mein Business nicht mehr auf Frequenzen bauen – sondern auf Fels.“


Der Schmerz: Du wurdest vielleicht selbst verurteilt.

Weil du gesagt hast, dass du Jesus liebst.

Weil du aufgehört hast zu räuchern.

Weil du keine Lust mehr hattest, dich mit weiblicher Urkraft zu verbinden.

Und ja, viele Christinnen verurteilen schneller als sie zuhören.

Aber lass dich davon nicht einschüchtern.

Du bist nicht hier, um dich anzupassen.

Du bist hier, um aufzuwachen.

Gott ruft dich nicht in den Kompromiss.

Er ruft dich in die Klarheit.


Die Wahrheit darf durch dich sprechen. Auch im Business.

Denn du bist nicht hier, um nett zu wirken.

Du bist nicht berufen, einfach „funktionierendes Marketing“ zu machen.

Du bist gerufen, Prophetin zu sein. Strategin im Dienst des Himmels. Stimme statt System.

Und das bedeutet auch:

👉 Du wirst Dinge sehen, die andere nicht sehen wollen.

👉 Du wirst dich abgrenzen müssen.

👉 Du wirst beurteilen lernen müssen – mit Herz und Heiligkeit.


Der Unterschied macht dich frei

Wenn du lernst zu beurteilen statt zu verurteilen,

dann kannst du dich abgrenzen, ohne zu brechen.

Dann kannst du Klarheit sprechen, ohne zu verletzen.

Dann kannst du Wahrheit leben, ohne dich über andere zu erheben.

Und genau das ist es, was dein Business jetzt braucht.

Keine weichgespülte New-Age-Kopie.

Keine selbstgebaute Wahrheit.

Sondern eine Rückkehr.

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